Anstrengende körperliche Tätigkeiten sind bei der Arbeit oft nicht zu vermeiden. Die Daten der Krankenkassen zeigen aber auch deutlich, dass sich durch lange, belastende Tätigkeiten ein vorzeitiger gesundheitlicher Verschleiß gibt, der sich z.B. in 28,3 % Muskel- und Skeletterkrankungen niederschlägt (Ergebnisse einer Untersuchung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Handwerk der IKK, Bergisch Gladbach 2003). Die Auswirkungen hoher körperlicher Belastungen sind jedoch nicht für alle Altersgruppen gleich. Besonderns sehr junge, weibliche und ältere Beschäftigten haben geringe Belastungsfähigkeiten beim Heben und Tragen, einseitigen Belastungen und bei Arbeiten unter Zwangshaltungen. Nutzen Sie z.B. die Leitmerkmalmethode (Siehe unten "Welche Lasten sind schwer?") um die Belastungen anzupassen.
Hier finden Sie Hintergrundinformationen und Vorschläge zu Maßnahmen, wie Sie Arbeit so gestalten können, dass die körperlichen Belastungen möglichst gering sind: